Verdächtige aus U-Haft entlassen – Ermittler gehen nicht mehr von illegalem Rennen aus

Nach einem tödlichen Unfall auf der A66, an dem wohl mehrerer Sportwagen beteiligt waren, sind zwei Männer aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Wie die Staatsanwaltschaft dem “Hessischen Rundfunk” bestätigte, bestehe aktuell kein Verdacht mehr auf Mord durch ein illegales Rennen. Grund dafür sei die Einschätzung eines Sachverständigen, der die bisherigen Annahmen zum Unfallhergang korrigiert habe. Diese Einschätzung sei auch auf Grundlage eines Zeugenvideos erfolgt, heißt es weiter.

Da deswegen kein Verdacht auf Mord durch ein illegales Rennen bestehe, werde bei den beiden Männern keine Fluchtgefahr mehr gesehen.

Einer der Männer war mit seinem Lamborghini in ein unbeteiligtes Fahrzeug gekracht, das dadurch in Flammen aufging. Eine 71 Jahre alte Frau kam ums Leben. Nach einem dritten Mann, der am Unfall beteiligt gewesen sein soll, war in den vergangenen Tagen gefahndet worden.

71-Jährige Frau starb bei Unfall auf A 66

Der Unfall ereignete sich am vergangenen Samstag auf der Autobahn am Wiesbadener Kreuz. Handyaufnahmen zeigten, wie drei Sportwagen, zwei Lamborghinis und ein Porsche, auf der A 66 in Richtung Frankfurt unterwegs waren. Nach Zeugenaussagen verlor einer der Lamborghinis bei einem Überholmanöver die Kontrolle, krachte erst in die Leitplanke und anschließend in den Skoda der 71-Jährigen.

Anschließend fingen beide Fahrzeuge Feuer. Während die Frau verstarb, wurde der 29-jährige Fahrer verletzt ins Krankenhaus gebracht und mittlerweile entlassen.

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