Wirt empfindet „Mohrenkopf“ nicht beleidigend und sagt, wann für ihn Rassismus beginnt

In der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ ging es am Montagabend um die Frage „Streit um die Sprache: Was darf man noch sagen und was besser nicht?“. Einen bleibenden Eindruck hinterließ der Gastronom Andrew Onuegbu. Sein Restaurant in Kiel heißt „Zum Mohrenkopf“.

Diesen Namen wählte der Mann mit afrikanischen Wurzeln ganz bewusst. Der Begriff „Mohrenkopf“ sei im Mittelalter positiv konnotiert gewesen und galt als Auszeichnung für gute Küche. In der Sendung erklärte er, warum ihn die Bezeichnung nicht störe und wann für ihn Rassismus beginne.

Schwarzer Wirt erklärt in der Sendung, was für ihn Rassismus sei

Onuegbu berichtete daraufhin von einer skurrilen Situation in seinem Lokal, in der sich zwei Gäste bei ihm wegen des Restaurant-Namens beschwerten. Ein schwarzer Mann und seine weiße Frau bestanden darauf, den Chef zu sprechen. Als sich Onuegbu vorstellte, glaubten sie ihm nicht und verlangten abermals nach dem Boss.

Die gesamte Sendung sehen Sie in der ARD-Mediathek.

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